Der Beruf Pferdewirt mit Schwerpunkt Trabrennsport
Informationen zum Beruf- und zur Ausbildung als Pferdewirt
Beruf Pferdewirt im Überblick
Aufgaben und Verantwortungsbereiche
Die Hauptaufgaben eines Pferdewirts oder einer Pferdewirtin im Bereich Trabrennfahren umfassen das Training und das Rennenfahren von Trabrennpferden. Hierzu gehören im einzelnen:
- professionelles Trabrennfahren
- Pflegen, Füttern und Bewegen der Pferde
- Kontrollieren des Gesundheitszustandes und Management der medizinischen Versorgung
- Training der Pferde zur Verbesserung von Geschwindigkeit und Ausdauer
- Durchführung praktischer Tätigkeiten bei Trabrennen, wie z.B. die Vorbereitung der Pferde für das Rennen und die Betreuung während des Wettbewerbes.
Gehalt
Das Gehalt eines Pferdewirtes im Bereich Trabrennen kann variieren, je nach Region und Erfahrung. In der Regel liegt das Einstiegsgehalt zwischen 1.600 und 2.200 Euro brutto pro Monat.
Mit zunehmender Berufserfahrung und bei besonderem Erfolg im Rennsport können auch höhere Gehälter erzielt werden. Zusätzliche Einnahmen können durch Preisgelder bei erfolgreichen Rennen generiert werden.
Anforderungen an den Beruf
Voraussetzungen für diesen Beruf sind körperliche Fitness, Verständnis für Pferdeverhalten und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein. Die Arbeit erfordert zudem Flexibilität und die Bereitschaft, auch an Wochenenden und Feiertagen zu arbeiten.
Teamfähigkeit und gute Kommunikationsfähigkeiten sind ebenfalls wichtig, um die Arbeit mit Pferden und das Zusammenarbeiten mit Pferdebesitzern effektiv durchführen zu können.
Karrierechancen
Der Beruf Pferdewirt/in im Bereich Trabrennfahren ist vielseitig und dynamisch. Er umfasst vielfältige Aufgaben im In- und Ausland, was auch Einblicke über den eigenen Tellerrand hinaus ermöglicht.
Trotz bestehender Herausforderungen in der Branche bietet er engagierten und passionierten Personen viele Chancen. Pferdewirte können sich beispielsweise auf die Ausbildung und das Training von Trabrennpferden spezialisieren oder eine leitende Position in einem Gestüt übernehmen. Auch die Selbstständigkeit als Trainer oder Gestütbetreiber ist möglich. Zudem besteht die Möglichkeit, sich weiterzubilden, beispielsweise in den Bereichen Pferdegesundheit oder Betriebswirtschaft.
Zukunftsaussichten
Die Nachfrage nach Spezialisten im Bereich Trabrennfahren bleibt stabil, obwohl die Anzahl der Trabrennen in einigen Regionen zurückgeht. Mit dem richtigen Netzwerk und einer hervorragenden Reputation haben qualifizierte Pferdewirte gute Chancen am Markt.
Technologische Fortschritte im Bereich des Pferdetrainings könnten zusätzliche neue Möglichkeiten eröffnen. Langfristig bleibt der Beruf sicher, vor allem in Regionen mit einer starken Pferderennsportkultur.
Ausbildung und Voraussetzungen
Um den Beruf des Pferdewirtes bzw. der Pferdewirtin mit Schwerpunkt Trabrennen ausüben zu können, ist eine duale Berufsausbildung zum Pferdewirt/zur Pferdewirtin notwendig. Diese Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre (kann bei höherem Schulabschluss aber auch verkürzt werden) und findet sowohl in einem Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule statt. Einen speziellen Hochschulabschluss benötigt man nicht.
Nach der Ausbildung erfolgt die staatliche Prüfung zum Pferdewirt mit dem Schwerpunkt Trabrennen (entspricht der Gesellenprüfung im Handwerk).
Nach zwei Jahren als Berufsfahrer ist dann nach einem speziellen Lehrgang das Absolvieren der staatlichen Prüfung zum Pferdewirtschaftsmeister (Berufstrainer) möglich.
Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden alles über die Pflege, Fütterung, tierärztliche Versorgung und das Training von Pferden, insbesondere von Trabrennpferden.
Es ist hilfreich, bereits vor der Ausbildung erste Erfahrungen im Umgang mit Pferden zu sammeln. Ein gutes körperliches Fitnesslevel und eine Leidenschaft für Pferde und im speziellen Pferderennen sind ebenfalls wichtig.
Fahrausweis für Auszubildende
Die Erteilung des Fahrausweises für Auszubildende liegt in der Zuständigkeit des HVT. Schon nach wenigen Monaten der Ausbildung kann der Lehrling – wenn sein Ausbilder „grünes Licht“ gibt – einen Fahrausweis erhalten und so das eigentliche Ausbildungsziel, das Rennfahren, verfolgen. Hierfür ist lediglich ein Theorie-Lehrgang mit anschließender Prüfung beim HVT zu absolvieren.
Überdies nehmen die Auszubildenden – als praktische Prüfung – am Renntag an einem Qualifikationsrennen/Probelauf teil.
Ausbildungsbetriebe: Region Nord
- Silker Weg
- 21465 Reinbek
- Unter den Linden 7
- 27404 Steddorf
- Heudamm 7 D
- 25872 Ostenfeld
Ausbildungsbetriebe: Region Ost
- An der Dorfaue 26a
- 15806 Zossen OT Schöneiche
- Mietgendorfer Ring 11
- 14974 Mietgendorf
Ausbildungsbetriebe: Region Süd
- Josef Franzl
- www.reitanlage-kratzerhof.de/rennstall
- St.-Ulrichweg 2
- 82054 Sauerlach
- www.reitundtrabrennstallstrobl.de
- Müllerstadelstr.116
- 81249 München
- Harthauser Weg 45
- 94315 Alburg-Straubing
- Zieglaign 2
- 84371 Triftern
- Asthal 2
- 84570 Polling
- St.-Ulrichweg 2
- 82054 Sauerlach
- Weidachstr. 77
- 85609 Aschheim
- Mühlberg 1
- 94424 Arnstorf
Ausbildungsbetriebe: Region West
- Unterbruch 6
- 47877 Willich
- Dernekamp 116
- 48249 Dülmen
- Im Auwelt 45
- 47624 Kevealer
- Zum Pöpping 15
- 59387 Ascheberg