Amateurtrainer
Informationen zum Amateurtrainerausweis
Die Tätigkeit als Amateurtrainer bietet engagierten Pferdebesitzern die besondere Möglichkeit, ihre eigenen Pferde nicht nur zu besitzen, sondern deren sportliche Entwicklung auch selbst zu gestalten und zu begleiten. Sie verbindet Leidenschaft für den Trabrennsport mit Verantwortung, Fachwissen und dem täglichen Einsatz für das Wohl der Pferde.
Ein Amateurtrainer – früher als „Besitzertrainer“ bezeichnet – darf ausschließlich Pferde trainieren, die sich in seinem alleinigen Besitz oder im alleinigen Familienbesitz befinden. Die
Betreuung und das Training erfolgen dabei an einem einzigen Trainingsstandort innerhalb des Zuständigkeitsbereichs des HVT.
Voraussetzungen
Für die Anerkennung als Amateurtrainer müssen bestimmte persönliche Voraussetzungen erfüllt sein. Der Bewerber muss volljährig und uneingeschränkt geschäftsfähig sein. Darüber hinaus ist der erfolgreiche Abschluss des Anerkennungsverfahrens erforderlich.
Der Vorbereitungslehrgang
Dem Anerkennungsverfahren geht ein zweitägiger Lehrgang voraus. Dieser vermittelt grundlegende Kenntnisse über die Anforderungen an die Tätigkeit als Amateurtrainer und gibt einen umfassenden Einblick in die Verantwortung, die mit der Ausbildung und Betreuung von Rennpferden verbunden ist. Gleichzeitig bietet der Lehrgang die Gelegenheit, sich intensiv mit den geltenden Bestimmungen und den praktischen Anforderungen des Trainingsalltags auseinanderzusetzen.
Das Anerkennungsverfahren
Im Rahmen des Anerkennungsverfahrens wird geprüft, ob der Bewerber sowohl persönlich als auch fachlich geeignet ist, Pferde nach den Bestimmungen der Trainings- und Rennordnung (TRO) zu trainieren.
Dabei stehen insbesondere folgende Aspekte im Mittelpunkt:
- Die persönliche Eignung und Zuverlässigkeit des Bewerbers,
- Die fachliche Befähigung zur sachgerechten Ausbildung und Betreuung von Rennpferden,
- Sowie das Vorhandensein geeigneter örtlicher und organisatorischer Voraussetzungen am Trainingsstandort.
Das Verfahren soll sicherstellen, dass die Pferde unter fachkundigen Bedingungen trainiert werden und ihr Wohl jederzeit gewährleistet ist.
Leidenschaft und Verantwortung im Einklang
Die Anerkennung als Amateurtrainer eröffnet Pferdebesitzern die Möglichkeit, ihre Pferde eigenverantwortlich auf den Rennsport vorzubereiten und ihre Entwicklung unmittelbar zu begleiten. Sie ist Ausdruck eines besonderen Engagements für den Trabrennsport und verbindet persönliche Leidenschaft mit fachlicher Kompetenz und verantwortungsbewusstem Handeln.
Wer diesen Weg beschreitet, übernimmt nicht nur die Verantwortung für Training und Vorbereitung der Pferde, sondern wird zugleich Teil einer Tradition, die vom Einsatz, von Erfahrung und von der engen Verbindung zwischen Mensch und Pferd geprägt ist.
Wie werde ich Amateurtrainer?
Ein Amateurtrainer (frühere Bezeichnung „Besitzertrainer“) darf nur Pferde in alleinigem Besitz oder alleinigem Familienbesitz an einem einzigen Trainingsstandort im Zuständigkeitsbereich des HVT trainieren.
Dafür muss der Amateurtrainer volljährig und uneingeschränkt geschäftsfähig sein. Er muss das Anerkennungsverfahren mit positivem Ergebnis abgeschlossen haben.
Das Anerkennungsverfahren ermittelt die persönliche Eignung und die fachliche Fähigkeit des Bewerbers, Pferde nach den Bestimmungen der TRO zu trainieren und prüft das Vorhandensein der hierfür
erforderlichen örtlichen Möglichkeiten. Dem Anerkennungsverfahren geht ein zweitägiger Lehrgang voraus.