Gästefahrer
Auch ohne offizielle Lizenz können Interessierte echte Rennerfahrung sammeln – in einem Gästefahren
Einmal selbst die Fahrleine in die Hand nehmen?
Auch ohne einen Fahrausweis können Interessierte echte Rennerfahrung sammeln – in einem Gästefahren
Rennveranstalter bieten in unregelmäßigen Abständen sogenannte Gästefahren an, die während eines Renntags in das Programm involviert sind und auch bewettet werden können.
Um den „Wettkampfdruck“ herauszunehmen, sind diese Rennen nicht mit Geldpreisen dotiert. Als Anreiz für die Besitzer, ihre Pferde für Gästefahren zur Verfügung zu stellen, gibt es ein Wiederholungsrennen mit Profis oder Amateurfahrern im Sulky, die dann entsprechend höher dotiert sind.
Es gibt Gästefahren zum Beispiel für Promis, Sponsoren, Gastronomen, Pressevertreter, Pferdepfleger oder ehemalige Aktive. Sulkyneulinge müssen natürlich ein Training absolvieren und werden durch viel Üben auf das Rennen vorbereitet.
So mancher ist über die Trainingsarbeit mit den Pferden und dem anschließenden Gästefahren ein begeisterter Besitzer, Züchter oder Amateurfahrer geworden. Promininente Beispiele sind Frederic Meisner, Fritz Wepper, Hannes Bongartz und Helmut von Finck.